Lebenslauf
Mein Weg zum Design

Vor meinem Design-Studium habe ich eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik und eine Weiterbildung zum Techniker abgeschlossen. Schon immer faszinierten mich elektronische Geräte und Werkzeuge, mit denen man eigene Dinge herstellen oder vorhandene Produkte verändern konnte.

Erst nach ein paar Jahren im Beruf merkte ich, dass ich mich zwar mit all dem beschäftigen konnte, was mich schon immer faszinierte. Aber mir fehlte der Einfluss, der kreative Output und das freie Denken. Ein weiter Grund, meine berufliche Ausrichtung zu wechseln, war die Tätigkeit in einer Industriebranche, welche mit meinem wachsenden Verantwortungs- und Umweltbewusstsein in Konflikt stand.

Nach meiner Weiterbildung entschied ich mich für ein Produktdesign-Studium um meine technische Ausbildung mit meiner Kreativität zu vereinen.

2022
Produktentwickler
ETS Didactic GmbH
Kinding
2022
PeakPick
Realisierung der Bachelorarbeit
2021
Bachelorarbeit
Hochschule Coburg
2018
Praxissemester
zweigrad Industriedesign
Hamburg
2016
Beginn Studium
Integriertes Produktdesign
Hochschule Coburg
2014
CO-Trainer
SPS/Visualisierungstechnik
AUDI Bildungszentrum
Ingolstadt
2014
Weiterbildung
zum Elektrotechniker
in Teilzeit
Technikerschule Ingolstadt
2012
Elektrofachkraft
VDE-Kleingeräteprüfung
AUDI Bildungszentrum
Ingolstadt
2009
Zivildienst
Nepomuk von Kurz Schule
Ingolstadt
2008
Ausbildung
zum Elektroniker für Automatisierungstechnik
AUDI AG Ingolstadt
2005
Mittlere Reife
Realschule Manching
1988
Born in the 80
s
Klinikum Ingolstadt
Design. Ich. Warum?
Meine Motivation
Unsere Gesellschaft steht vor großen Veränderungen: Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 und interplanetare Raumfahrt treffen auf die Folgen der Klimaerwärmung, Flucht vor Krieg und Armut, soziale und wirtschaftliche Krisen, Fake News, Populismus, Verknappung von Ressourcen und Umweltverschmutzung.
Doch die Zukunft ist gestaltbar! Ich teile mit einer immer größer werdenden Anzahl an Leuten die Idee, dass wir uns zu einer besseren Gesellschaft entwickeln können und sehe uns Designer hier in der Verantwortung, nachhaltigere Alternativen zu finden und technische Innovationen bewusst einzusetzen.
Meine Aktivitäten
Live Action Roleplay (LARP)
Unsere Mittelaltergruppe besucht Märkte und Veranstaltungen, baut Lager-Ausrüstung, schmiedet Rüstungsteile und näht Gewandung
Kochen
Ich koche selten nach Rezept, vegan und vegetarisch und gerne für mehr Leute - auch outdoor über offenem Feuer
Elektronik
In meiner kleinen Elektro-Werkstatt entstehen Leuchten und Arduino-Projekte oder es werden Geräte repariert
Pen & Paper
Zusammen mit Freunden erschaffe und meistere ich Spielwelten, Charaktere, Plots und Aufgaben oder bin selbst Mitspieler
Afroskop
Ehrenamtlich unterstütze ich den in Kenia aktiven Verein bei allen Gestaltungsfragen
Ehrenamt
Meine Arbeit bei Afroskop e.V.
Afroskop e.V. ist ein Verein, der von der Ethnologie-Studentin Lena Lesuffleur
nach ihrem Forschungssemester in Kenia gegründet worden ist. Es besteht eine enge Kooperation mit der Partnerorganisation "New Paradigm" in Gita Village (Kisumu District, Kenia), welche Frauen und Waisenkinder unterstützt.

Ideen für Projekte kommen dabei von den Frauen selbst und werden von Afroskop durch gesammelte Spenden unterstützt. Durch lokales Engagement und Wissen entstehen kooperative Projekte, die effizient und zielgerichtet umgesetzt werden.

Über ein Gründungsmitglied wurde ich 2012 Teil dieser jungen Initiative. Mich fasziniert das Engagement der Menschen in Gita genauso wie die freundschaftliche Zusammenarbeit im Team von Afroskop und sehe darin eine Möglichkeit, meine Fähigkeiten sinnvoll einzusetzen.

Meine Aufgaben bei Afroskop:
Gestaltung und Administration der

Layout von Print- und Onlinemedien

Fotografie und Grafikdesign

Videobearbeitung

Handwerkliche und technische Unterstützung




Praxissemester
bei zweigrad Industriedesign in Hamburg
Der Name spielt auf die Entformungsschräge von Spritzgussteilen an - denn die Designer von zweigrad verstehen sich auch als Ingenieure. Mit "the beauty of understanding" lebt das Designbüro ebenfalls eine Faszination für Technik und Innovation und macht diese dem Anwender bestmöglichst begreif- und erlebbar. Enger Kundenkontakt und ein Designprozess, der Nutzer und Hersteller fest mit einbindet, schaffen die Ideen dazu.
Bei zweigrad gibt es keine Spezialisten. Zwar haben Mitarbeiter gewisse Schwerpunkte wie VR-Darstellung, UX-Design oder Digital Sketching - jeder sollte aber alles können und das Lernen voneinander gehört zum Arbeitsalltag dazu. Auch als Praktikant profitiert man von dieser Philosophie und lernt so alle Tätigkeitsfelder kennen.