SASCHA GREILINGER
PRODUKTDESIGN STUDENT
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ARDUINO KURS

Gestaltung eines Praxiskurses
für die Hochschule Coburg

Während meiner Ausbildung und meiner Arbeit als Trainer hatte ich viel mit der Programmierung von Industriesteuerungen zu tun. Der Haken: die Hardware dafür ist für eigene kleine Projekte unbezahlbar und überdimensioniert. Erst in der Technikerschule wurde ich auf das Thema Arduino aufmerksam und brachte mir das Wissen dazu selbst mit Hilfe von Tutorials bei.

Nach meinem "Outing" als Elektroniker fragte bereits im ersten Semester eine Professorin der Hochschule Coburg an, ob ich nicht etwas mit Arduinos für meinen Studiengang vorbereiten könnte.
Es entstand ein zweitägiger Kurs mit einem selbst erstellten Script und einem Programmierprojekt auf einem Steckboard.

Dabei wurde ein "Thermo-Chromo-Meter" aufgebaut und programmiert. Eine gemessene Temperatur wird durch eine RGB-LED als Farbe ausgegeben.

Meine Kommilitonen erhielten einen kleinen Einblick in die Welt der Microcontroller und der dazu nötigen Elektronik.
KURSINHALT

- Grundlagen zu Arduino
- Anwendungsbeispiele im Produktdesign
- Einführung in C-Programmierung
- Anschluss und Einrichtung des Boards
- Arbeiten mit Beispielprogrammen
- Grundlegende C-Funktionen
- Umgang mit Steckboards
- Anschluss und Auswertung analoger Sensoren
- Ansteuern von LEDs mit PWM
- Farbmischung von RGB-LEDs

DIE ANLEITUNG
Die von mir erstellte Anleitung is OpenSource und kann hier heruntergeladen werden.
ARDUINO KURS VOL.2

NEUES KONZEPT


Beim Kurs für das neue zweite Semester wollte ich einen Schritt weiter gehen:

Die Bauteile sollen nicht auf ein Steckboard gesteckt sondern in ein 3D-gedrucktes Gehäuse montiert werden.

Es sollte möglich sein, das Gadget mit dem Smartphone zu steuern.

Damit sollen noch mehr die Anwendungen von Arduino im Produktdesign gezeigt werden. Auch elektronische Features können in einem Modell dargestellt und das Smartphone als Interface für die Entwicklung von Apps genutzt werden.

Bei der Kursvorbereitung und -durchführung unterstützte mich diesmal Daniel Franz aus dem zweiten Semester.
DAS GADGET

Dieses mal sollten die Teilnehmer ein richtiges Produkt zusammenbauen und programmieren. Es ist ein Luftqualitätsmesser, der anhand der Luftfeuchte und Temperatur erkennt, wenn es Zeit zum Lüften wird!

Ein optimaler Luftfeuchtewert ist für menschliches Wohlbefinden und der Vermeidung von Schimmel notwendig. Jede Person reichert die Raumluft aber durchgehend über Atemwege und Haut mit Feuchtigkeit an. Die Messung der Luftfeuchtigkeit ist daher ein einfacher Weg, die Luftqualität festzustellen.

Wird ein Grenzwert über- bzw. unterschritten macht sich das Gadget durch Aufleuchten der Vorderseite bemerkbar. Ein Lautsprecher kann zusätzlich auch noch mit einem Ton oder einer Melodie zum Lüften auffordern.

Eine App zur Steuerung von Arduino-Boards dient zusätzlich zur Anzeige von Werten und Konfiguration des Gadgets.
IMPRESSIONEN

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